Die Deutsche Post AG passt Briefporto zum 1. Januar an

Die Briefpreise werden ab 1. Januar 2027 deutlich steigen. Vorbehaltlich der abschließenden Genehmigung durch die Bundesnetzagentur kostet z. B. der Standardbrief in Deutschland dann künftig 115 Cent statt bisher 95 Cent. Die Post betont dazu, dass dieser Preis immer noch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von 152 Cent liegt. Die neuen Briefpreise sollen für zwei Jahre gelten. Grundlage ist der von der Bundesnetzagentur in Aussicht gestellte Preiserhöhungsspielraum von 20,35 % für Briefe.

Ebenfalls zum 1. Januar 2027 wird das Produktangebot übersichtlicher. Künftig gilt noch klarer: Dokumente gehören in den Brief, Waren in das Päckchen, in das Paket oder in die Warensendung. Dazu werden auch die zulässigen Höchstmaße und das Gewicht auf die Kundenbedürfnisse angepasst.

Die wichtigsten Neuerungen NATIONAL (bisherige Preise in Klammern):
Standardbrief / Postkarte: 115 Cent (95 Cent)
Kompaktbrief: 125 Cent (110 Cent)
Großbrief (max. 3 cm hoch, bis 1000 g): 235 Cent (180 Cent)
Maxibrief (max. 3 cm hoch, bis 2000 g, neues Format): 500 Cent (290 Cent)
Maxibrief mit Zuschlag (Übermaß, Übergewicht): entfällt

Die wichtigsten Neuerungen INTERNATIONAL (bisherige Preise in Klammern):
Standardbrief / Postkarte: 145 Cent (125 Cent)
Kompaktbrief: 210 Cent (180 Cent)
Midibrief (neues Format, bis 500 g): 380 Cent
Großbrief (max. 3 cm hoch, bis 1000 g): 680 Cent (330 Cent)
Maxibrief: entfällt

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Post AG vom 20. Oktober 2026

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